Pressemitteilung zu den FUSSBALL KONGRESS Gipfelgesprächen 26.03.2019

Zürs am Arlberg: 18. und 19. März 2019: Ausgewählte Statements und Zitate von den Gipfelgesprächen 2019

Marco van Basten (Ex-Profifußballer und Weltfußballer) über…

…die FIFA:
„Ich kenne Gianni Infantino sehr gut und glaube, dass er nur das Beste für den Fußball wollte. Er ist ein Fußballromantiker.“

Anton Pfeffer (Ex-Profifußballer und Sky-Experte) über…

…Red Bull Salzburg:
„Mit Ralf Rangnick ist Kontinuität in den Verein gekommen. Wenn man sieht wie die Salzburger in der Europa League spielen, gehören sie für mich in die Champions League.“
„Was Marco Rose mit dieser Mannschaft gemacht hat ist beeindruckend.“

…den Videobeweis:
„Der Schiedsrichter wird durch den Videoschiedsrichter immer mehr verunsichert.“

Georg Pangl (Generalsekretär European Leagues) über…

…die wirtschaftliche Schere im europäischen Top-Fußball:
„Der Fußball ist aktuell ein 22 bis 24 Milliarden Business in Europa.“
„Die 15 Top-Klubs bekommen dreimal so viel Geld wie die weiteren 700 Vereine in Europa.“
„Der Fußball befindet sich am Abgrund, wenn sich nichts ändert.“
„Real Madrid bekommt in der Champions League fix 35 Millionen Euro ohne eine Minute gespielt zu haben – der FC Barcelona 34 Millionen und der FC Bayern München 33 Millionen.“

Andreas Bornemann (Sportdirektor, u.a. 1. FC Nürnberg) über…

…den Videobeweis:
„Der Fußball ist so erfolgreich, weil er so einfach ist. Ich bin vom Videobeweis nicht überzeugt. Mit Regeländerungen sollte man vorsichtig sein.“

Georg Zellhofer (Sportdirektor SCR Altach) über…

…die finanziellen Unterschiede in der Österreichischen Fußball-Bundesliga:
„In der Aufstiegssaison 2014/15 hatte der SCR Altach ein Budget von fünf Millionen Euro – Rapid und Austria Wien zur selben Zeit 15 bis 17 Millionen. Vier Jahre später haben wir ein Budget von sieben Millionen Euro und die Wiener Vereine 40 Millionen. Und dann heißt es, wir sollen diese Klubs schlagen und die Liga halten.“

Christoph Längle (Geschäftsführer Wirtschaft SCR Altach) über…

…die Folgen eines möglichen Abstiegs von der Österreichischen Fußball-Bundesliga:
„Ein Abstieg wäre sowohl sportlich als auch wirtschaftlich fatal und würde uns Jahre zurückwerfen.“

Mirko Slomka (Profifußballtrainer, u.a. HSV) über…

…Profis und den Umgang mit Social Media:
„Ich halte es für sehr gefährlich, sich als Profifußballer auf Social Media als Marke zu positionieren, da gibt es andere Mittel und Möglichkeiten.“

Paul Scharner (Ex-Profifußballer, u.a. HSV und Wigan Athletic) über…
…Profis und den Umgang mit Social Media:

„Die Fußballer sind sich den Gefahren von Social Media und vielen anderen Dingen nicht bewusst. Wenn du einen Lehrberuf ausübst, lernst du das Handwerk vor Ort und das Theoretische in der Beruf- Schule. Das fehlt in den Fußball-Akademien.“
„Was man in den sozialen Netzwerken wie Instagram sieht, hat mit der Realität nichts zu tun. Das erste was ein Fußballer macht, wenn er einen Profivertrag unterschreibt, ist, dass er sich eine Louis Vuitton Toilett- Tasche kauft und ein Foto davon macht.“

…die Gedanken an die Zeit nach der Karriere:
„Die Spieler denken von Woche zu Woche, von Spiel zu Spiel. Aber als Fußballprofi benötigt man einen Leuchtturm anhand Zielsetzungen damit man weiß wo man hin will bzw. muss. Das wird heute viel zu wenig thematisiert.“

Nick Golüke (Journalist, Produzent, Regisseur) über…

…die Entfremdung von Profis und Journalisten:
„Es geht in den sozialen Netzwerken um Glaubwürdigkeit. Nähe schafft Sympathie und Sympathie schafft Vertrauen.“
„Die Social Media Auftritte der Fußballprofis sind inszeniert von Agenturen. Ich empfinde dort oft keine Authentizität.“
„Wenn du 20 Millionen Follower hast, musst du dir bewusst sein, was du postest. Bei Mesut Özil habe ich die Hoffnung bereits verloren.“

Hannes Aigner (Profifußballer SCR Altach) über…

…die neue Generation an Profis:
„Junge Fußballprofis haben zu wenigen Themen Meinungen. Der Charakter geht mehr und mehr verloren.“

Mario Hamm (Leiter Finanzen und Verwaltung 1. FC Nürnberg) über…

…die fehlende Wertschätzung mancher Arbeitsbereiche in den Klubs:
„Die Reduzierung auf die reinen 90 Minuten stört mich. Vor drei Jahren hatten wir neun Millionen Euro negatives Eigenkapital – heute ist es positiv.“

Matthias Zimmermann (Leiter B2B und Lizenzen FC Bayern München) über…

…die Entwicklung eines Klubs wie Bayern München:
„Wir haben über 1.000 Mitarbeiter beim FC Bayern. Man muss den Weg der Internationalisierung einschlagen, denn wer stehen bleibt, hat verloren. Die Kunst ist es, seine Identität zu wahren.“

Markus Schupp (Ex-Profifußballer, u.a. FC Bayern München) über…

… seinen Ex-Klub FC Bayern als Anziehungspunkt für die Fans:
„Im Grunde ist der FC Bayern die nächsten fünf Jahre immer ausverkauft.“

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