FIFA erzielt Vereinbarung mit Spielergewerkschaft 08.11.2017

Die FIFA und die Spielergewerkschaft FIFpro haben eine Kooperation geschlossen. Dadurch soll unter anderem das Transfersystem verändert werden.

Die Grundlagenvereinbarung zwischen dem Fußball-Weltverband (FIFA) und der globalen Profifußballervertretung FIFPro gilt bis zum Jahr 2023.

Unter anderem soll dadurch das Transfersystem der FIFA kontrolliert werden. Explizit wird eine Untersuchungseinheit eingesetzt, die das aktuelle Transfersystem untersucht. Die FIFpro kritisiert seit einigen Jahren, dass die Spielerberater bei Transfers mehr profitieren würden als Ausbildungsvereine, aus denen die Talente stammen. Darüber hinaus sei das aktuelle Transfersystem laut FIFpro wettbewerbswidrig.

Im Rahmen der neuen Vereinbarung sollen die Mindestvertragsanforderungen weltweit überarbeitet werden. Eine Beschwerde gegen die FIFA bei der EU-Kommission aus dem Jahr 2015 nahm die FIFpro in Folge der Vereinbarung zurück.

Auch ECA und WLF mit im Boot

Bei der neuen Vereinbarung der FIFA und der FIFpro sind auch die European Club Association (ECA) und das World Leagues Forum (WLF) beteiligt.

Alle beteiligten Parteien wollen sich künftig im neu formierten „FIFA Football Stakeholders Commitee“ auf Lösungen in Streitfällen zwischen Clubs und Spielern einigen. So soll beispielsweise der internationale Spielkalender der FIFA angepasst werden, um eine Überlastung der Profis zu vermeiden.

Das im Rahmen der neuen Vereinbarung beteiligte WLF wurde Anfang 2016 als Gegenspieler zur FIFA gegründet. Die gemeinsame Kooperation dürfte eine erste Annäherung der beiden Parteien bedeuten.

Quelle: www.sponsors.de

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